Lasermedizin

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Lasermedizin

Welche Laser kommen in der ästhetischen Medizin zum Einsatz?

Die Anzahl an verschiedenen Lasersystemen ist sehr groß, auch die technischen Entwicklungen schreiten rasant voran. Laser, die in der ästhetischen Medizin zum Einsatz kommen werden orientierend dargestellt.

1. Zu den Ablativen (abtragenden) Lasertypen gehören CO2- und Erbium: YAG- Laser. Die von diesen Lasern abgegebene Energie wird von stark wasserhaltigen Körperstrukturen aufgenommen und führt durch Erhitzen oder Vaporisation zur Zerstörung der Haut.

Erbium:
YAG- Laser ist auf Grund seiner geringen Hitzewirkung zum schichtweisen Abtragen oberflächlicher Hautveränderungen geeignet.
Beim CO2 –Laser wird durch die thermischen Effekte eine sofortige Blutstillung, Verkürzung kollagener Fasern, Kollagen-Shrinking und die Aktivierung von Bindegewebebildenden Zellen erzielt. Unterschieden wird zwischen Dauerstich CO2 zum Schneiden und Abtragen und gepulsten, bzw. scannergesteuerten Varianten, die auf Grund verminderter thermischer Effekte auch weniger Nebenwirkungen haben und daher besser zum Abtragen flächiger Hautareale geeignet sind.

2. Zu den nicht- ablativen Lasersystemen gehören Nd: YAG- Laser, KTP-, Farbstoff-, Rubin-, Alexandrit-, Excimer- und Diodenlaser.

Nd: YAG- Laser (einschließlich der technischen Variante KTP-Nd: YAG- Laser) haben ein deutlich erweitertes Anwendungsspektrum. Neben oberflächlichen und tieferliegenden Gefäßen erreichen sie auch Pigmente unterschiedlicher Art, zudem werden sie zur Hautverjüngung und zur Epilation eingesetzt.
Die meisten aktuellen Farbstofflaser wirken auf Grund ihrer Wellenlänge selektiv auf oberflächliche Blutgefäße (Feuermale, Angiome, Teleangiektasien) ohne die umliegende oberflächliche Haut stärker zu schädigen. Diese selektiven Laser haben auf Grund ihrer geringeren Nebenwirkungen die früher oft genutzten Argonlaser fast abgelöst.
Alexandritlaser zeigen besonders starke Pigmentwirkung, deshalb werden sie zur Entfernung bestimmter Tätowierungen, Altersflecken und zur Enthaarung eingesetzt.

Rubinlaser werden bei oberflächlichen gutartigen Hautverfärbungen, Tätowierungen und der Epilation eingesetzt.
Die Diodenlaser wirken, je nach Wellenlänge, im Bereich erweiterter Blutgefäße, auf Pigmente oder Haare.
Excimerlaser wird auf Grund der, im Vergleich mit der konventionellen UV- Lichttherapie geringeren kumulativen UV-Dosen, in der Therapie der Psoriasis, der Vitiligo und des Atopischen Ekzems eingesetzt. Oft lassen sich die Hypopigmentierungen mit diesen Geräten verbessern.