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Photodynamische Diagnistik (PDD) und Therapie (PDT)

Mit der photodynamischen Therapie (PDT) können bösartige Hautveränderungen und ihre Vorstufen ohne Operation und narbenfrei eliminiert werden. Die erkrankten Hautareale werden für eine spezielle Wellenlänge des Sichtbaren Lichtes sensibilisiert und danach damit bestrahlt. Nach der Therapie werden die kranken Hautzellen abgestoßen und durch gesunde und frische Zellen ersetzt. Üblicherweise entstehen bei dieser Therapie keine Narben. 

Diese neue, leitliniengerechte Therapie kann bei Basalcellcarzinomen (Basaliomen) und bei aktinischen Keratosen eingesetzt werden.



Bei aktinischen Keratosen handelt es sich um Hautschäden, aus denen häufig nach Jahren andere Typen von Hautkrebsen hervorgehen. Eine vorbeugende Behandlung ist daher angezeigt. Mit der PDT steht erstmals eine Therapie zur Verfügung, die auch großflächig betroffene Areale sanieren kann.

Wie wird die PDT durchgeführt? 

Es werden zunächst oberflächliche Krusten abgetragen, anschließend eine Creme aufgetragen. Diese Creme macht die kranken Hautzellen für die nachfolgende Lichtbestrahlung empfindlich. Nachdem die Creme mehrere Stunden unter Abdeckfolie eingewirkt hat, wird die betroffene Hautregion mit einem kalten Rotlicht bestrahlt. Bei der Behandlung kann der Patient ein Kribbeln, zum Teil auch einen Schmerz merken, deshalb wird ein schmerzlinderndes Medikament davor verabreicht.

Wie ist der weitere Verlauf? 

Nach der Behandlung sollte der Patient starke Sonne meiden. Es kommt zu Rötung, Schwellung und Krustenbildung. In den meisten Fällen sind diese Nebenwirkungen innerhalb von 1-2 Wochen abgeklungen. Danach sind die kranken Zellen durch gesundes Gewebe ersetzt. Es sind sind üblicherweise keine Narben zu sehen. Je nach weiterem Verlauf wird eventuell eine zweite Behandlung empfohlen.

Bezahlen die Krankenkassen die Behandlung? 

Gute Behandlungsergebnisse der PDT sind in zahlreichen Studien belegt und demzufolge in den Leitlinien empfohlen. Derzeit gilt die PDT jedoch als unwirtschaftlich, da die Bestrahlungsgeräte und die lichtsensibilisierenden Substanzen teurer sind, als für die operative Entfernung gezahlt wird. Aus diesem Grunde werden die Therapiekosten nur von den privaten Krankenkassen übernommen.

Hier ist anzumerken, dass neue alternative Therapien für die kassenärztliche Medizin zumeist nur dann zugelassen werden, wenn sie eindeutig zur Kostenersparnis führen. Entsprechend ist derzeit die Aussicht auf eine Zulassung der PDT als kassenärztliche Leistung gering. 

Haben Sie weitere Fragen? 

Gern berät Sie unserer Praxisteam, wann eine Behandlung mittels PDT möglich ist. Wir werden diese moderne Therapie ausschließlich dann einsetzen, wenn ein eindeutiger Vorteil in dem speziellen Krankheitsfall gegeben ist.